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Geschichte


Der Obsthof Augustenberg blickt auf eine jahrhundertelange Tradition zurück. In den Jahren 1698/99 wurde das Schloss Grötzingen durch Markgraf Friedrich Magnus (1647-1709) ausgebaut. In dieser Zeit wurde das dazugehörige Gelände zu einem mustergültigen Rebgut und Wirtschaftsgarten gestaltet. Nach dem Tod des Markgrafen wurde das Schloss Witwensitz seiner Frau Augusta Maria von Holstein-Gottorp und erhält deren Namen "Augusta-Burg".

Das Schloss und die Gutswirtschaft wurden als fürstliches Kammergut nach dem Tod von der Markgräfin Augusta weitergeführt. Nach wechselnden Verkäufen erwarb Markgraf Wilhelm von Baden (1825) das Gut. 1892 erfolgte der Eigentumsübergang zum damaligen Staat Baden.

In der Folgezeit wurde das Gut durch weiteren Grunderwerb auf den heutigen Flächenbestand aufgestockt und als staatliche landwirtschaftliche Betriebs- und Ausbildungseinrichtung (Landwirtschafts- und Obstbauschule) geführt.

In den Jahren 1968 bis 1971 erfolgte eine völlige Neuorganistion des Gutsbetriebs zu einem rein obstbaulichen Lehr- und Versuchsgut (Obsthof Augustenberg), eine Organisationseinheit des Amtes für Landwirtschaft, Landschafts- und Bodenkultur (ALLB) Bruchsal.

Im Jahre 2005 wurde der Obsthof Augustenberg im Rahmen der Verwaltungsreform Baden-Württemberg der Staatlichen Landwirtschaftlichen Untersuchungs- und Forschungsanstalt (LUFA) Augustenberg angegliedert  und ist wie diese seit dem 01. Januar 2007 ein Teil des LTZ Augustenberg.

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