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Beizmittelabrieb/Heubachtest


Als Folge des Bienensterbens wurden vorbeugende Maßnahmen getroffen, um künftig der- artige Schäden auszuschließen. So wurde die Zulassung der Beizmittel aus der Stoffklasse der Neonikotinyle sowie der Methiocarbe, für die Beizung von Mais ausgesetzt und Sämaschinen müssen für die Aussaat von gebeizten Mais technische Voraussetzungen erfüllen die sicher- stellen, dass die Abdrift von Beizstaub bei der Aussaat minimiert ist.

Die seinerzeit als Maisbeizmittel verwendeten Wirkstoffe Clothianidin, Imidacloprid und Thiamethoxam haben bislang in Deutschland keine Wiederzulassung erhalten, während der Wirkstoff Methiocarb wieder für die Beizung von Mais zugelassen ist. Darüber hinaus trat 2009 die Verordnung über das Inverkehrbringen und die Aussaat von mit bestimmten Pflanzen- schutzmitteln behandeltem Maissaatgut in Kraft.

Was ist der Heubachtest?

Das LTZ Augustenberg ist mit der Untersuchung von Kontrollproben auf Grenzwerteinhaltung betraut und untersucht Stichproben, die direkt an den Beizstationen entnommen werden. Die Probenahme und der Transport müssen so schonend als möglich erfolgen, um die Beiz- qualität, wie sie unmittelbar nach der Beizbehandlung vorliegt, unverändert erfassen zu können.

Konditionierung der Proben

Durchführung

Bei den Kontrolluntersuchungen wurden bislang keine Grenzwertüberschreitungen fest- gestellt. Dies zeigt die Wirksamkeit der getroffenen Maßnahmen zur Verbesserung der Beizqualität beim Mais.

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