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  • Schadursachen/Diagnostik

    Bakteriologie

    Phytopathogene Bakterien rufen an Pflanzen viel verschiedene Symptome hervor: Blattflecken, absterbende Blüten oder Triebe, Welken, Weichfäulen, Gewebe- wucherungen an Wurzel und Trieben, Triebnekrosen und Schleimbildung in den Gefäßen.

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  • Schadursachen/Diagnostik

    Mykologie und nicht-parasitäre Schadursachen

    Die Mykologie ist die Wissen-schaft von den Pilzen. Sie bilden neben den Pflanzen und Tieren ein eigenständiges Reich und sind in der Lage, unterschied- liche Lebensräume (z. B. Boden, Pflanzen, Tiere) zu besiedeln.

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  • Schadursachen/Diagnostik

    Virologie

    Viren gehören morphologisch mit zu den kleinsten Vertretern der Mikroorganismen und können ebenso wie Bakterien und Pilze zahlreiche Pflanzen-krankheiten hervorrufen. Die Pflanzen reagieren dann oft mit Vergilbungen oder mosaik- artigen Aufhellungen der Blätter sowie Wuchsdepressionen.

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  • Schadursachen/Diagnostik

    Zoologie

    Die Zoologie beschäftigt sich mit tierischen Schadorganismen. Typische Anzeichen eines Insektenbefalls sind Fraß- schäden und Verunreinigung durch Kotreste. Der Befall mit Nematoden kann zum Beispiel zu Wuchsdepressionen oder Gallenbildung führen.

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  • Schadursachen/Diagnostik

    Probeneinsendung

    Informationen rund um die richtige Entnahme und Einsendung von Pflanzen- und Bodenproben für die Diagnose von Schadorganismen, sowie die Probenbegleitzettel und die bei der Analyse entstehenden Kosten finden Sie hier.

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Diagnose von Schadursachen

Die Bestimmung der Ursache von Pflanzenkrankheiten oder Pflanzenschäden ist unverzichtbare Voraussetzung für die gezielte und effiziente Krankheitskontrolle im Integrierten Pflanzenschutz. Beratung, Betriebsleitung oder auch Privatgärtner sind auf eindeutige  Diagnosen angewiesen, wenn sie Pflanzenschäden wirksam und fachgerecht entgegenwirken und auch vorbeugen wollen.

Der Bereich Diagnostik am Landwirtschaftlichen Technologiezentrum Augustenberg (LTZ) ist spezialisiert auf die Bestimmung von Schadsymptomen bei Pflanzen. Mittels modernster Nachweismethoden werden derzeit jährlich ca. 8000 Pflanzen- und Bodenproben aus den Bereichen  Obst- und Gartenbau, Landwirtschaft und Sonderkulturen untersucht. Ansprechpartner für Schadursachen speziell im Forst und Weinbau sind die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) und das Staatliche Weinbauinstitut (WBI), beide mit Sitz in Freiburg.

Der Bereich Diagnostik führt Untersuchungen hauptsächlich für öffentliche, aber auch für private  Auftraggeber durch. So sind gemäß gesetzlicher Bestimmungen Pflanz- und Saatgut auf ihre Freiheit von bestimmten Schaderregern zu überprüfen. Dies umfasst teilweise auch Laboranalysen wie die Untersuchung von Bodenproben auf Kartoffelzystennematoden für die Pflanzkartoffelvermehrung oder die Nachtestung von Vermehrungsmaterial auf Virusfreiheit bei Obstgehölzen. Die Überwachung und das Monitoring des Auftretens gefährlicher Schadorganismen gehört ebenso zum Aufgabengebiet.

Bei der Einsendung von Proben sind Angaben zur Pflanzenart und Anbauweise (Gewächshaus- oder Freilandkultur), zum Schadbild und den Begleitumständen der Kultivierung beizufügen. Hinweise zur Entnahme und Einsendung von Proben sowie Probenbegleitzettel stehen zum Herunterladen zur Verfügung. Private Auftragsuntersuchungen sind kostenpflichtig. Das LTZ Augustenberg ist nur für die Untersuchung von Proben aus Baden-Württemberg zuständig.

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